Programm 14. Juli 2018 – Hildesheim

Samstag, 14. Juli – Ein Fest feuriger Rhytmen

Einlass: 18:00 Uhr – Moderation – Beginn: 19:15 Uhr. Moderation Ewald Hartmann

Festival-Eröffnung mit:

Kussi Weiss – Gipsy Connection  (Hildesheim/Berlin/Dortmund)

Beginn der ersten Band am Abend: 19.30 Uhr – Auftritt bis 20.15 Uhr

Kussi Weiss, Solo-Gitarre
Tschabo Franzen, Rhythmus & SoloGitarre
Hugo Richter, Akkordion und Dietmar Osterburg, Kontrabass

Kussi Weiss gehört zur vordersten Garde deutscher Sinti-Jazz Musiker. Inzwischen kann er auf zahlreiche CD-Veröffentlichungen und internationale Festivalauftritte zurückblicken. Der hochvirtuose Gitarrist hat längst seinen unverkennbaren eigenen Stil entwickelt, der auf besonders elegante Weise Djangos Erbe mit modernen Elementen verbindet.

Babik Reinhardt, der inzwischen verstorbene Sohn Django Rheinhardts war restlos begeistert, als er 1996 den damals gerade mal 22 jährigen im Rahmen des legendären Django-Festivals in Samois-Sur-Seine neben den dortigen Jazzgrößen wie Raphael Fay und Patrick Saussois spielen sah – so begeistert, dass er ihn im folgenden Jahr auf die Hauptbühne holte und für Kussis Durchbruch sorgte.

Die Musik wurde ihm sprichwörtlich in die Wiege gelegt – der Familie Weiss entstammen einige der wichtigsten Vertreter des deutschen Sinti-Jazz. So ist es kein Zufall, dass er mit 10 erstmals mit der Gitarre in Berührung kommt. Einige Monate später spielt er schon die Rhythmusgitarre für seinen Onkel Moritz Weiss, und bald steht er auch mit den berühmten Martin und Haens´che Weiss auf der Bühne.

Doch bald reicht ihm die Rolle des Begleiters nicht mehr. Ohne Notenkenntnisse, aber mit viel Spielwitz und Talent eignet er sich das Solospiel an und gründet mit 17 Jahren das „Kussi Weiss Ensemble“. Begleitet von Musikern, die seinem hohen Niveau folgen können, gibt er die ersten Konzerte als Bandleader und nimmt 1996 sein erstes Album für Idol Records auf.. Noch eine Bereicherung der Band ist Hugo Richter am Akkordeon und Klavier dessen vorbilder Richard Galliano Art Van Damm und Oscar Peterson sind.

Mit Tschabo Franzen an der Gitarre Hugo Richter am Akkordeon und Piano sowie dem langjährigen Mitstreiter Dietmar Osterburg – Kontrabass hat er in seinem aktuellen Quartette drei ebenbürtige Instrumentalisten um sich geschart, die mit ihm mühelos den Spagat zwischen Stiltreue und Modernität meistern.


Samstag, 14. Juli

Carlos Swing Manouche Trio – Prague- Czech Republic (Prag, Tschechische Republik)

Beginn: 20:30 Uhr- Auftritt bis 21.15 Uhr

Tchavolo „Carlito“ Vlasak, Solo-Gitarre
Kaja „Carlos“ Vlasak, Rhythmus-Gitarre (Vater von Carlito)
Carl Cortes, Kontrabass, Geige und Gitarre

Auf Django Reinhardts Spuren versetzt das Prager Trio Carlos Swing Manouche das Publikum  immer wieder in die swingende Atmosphäre der 30er zund 40er Jahre. Star des Trio’s der 15 jährige Sologitarrist Tchavolo „Carlito“ Vlasak. Der Junge Sinto Tchavolo Vlasak aus Prag, in Frankfurt am Main geboren, hat von frühester Kindheit an mit seinem Vater Kaja „Carlos“ Musik gemacht. Die Gitarre ist seine Berufung. Virtuos und fingerflink rast er über die Saiten. Er spielt mit viel Witz, klopft und schleift auf der Gitarre, streut absurd schnelle Triolen. Für den nötigen Drive sorgt der begleitende Vater von Tchavolo, der Gitarrist Kaja „Carlito“ Vlasak. Zuverlässig wie ein Herzschrittmacher wirft er seine Akkorde. Überzeugend ist auch Carl Cortes am Kontrabass, wechselt auch zur Geige und Gitarre. Er ist ein Virtuose auf mehreren Instrumenten

Es erwartet euch ein vergnügliches Konzert, bei dem die Fans des traditionellen Gipsy-Jazz voll auf ihre Kosten kommen.

Jazz in der Tradition der Sinti. Trio Carlos Manouche


Samstag, 14. Juli

Duved Dunayevsky Quartett  (Paris, Frankreich)

Solo-Guitar – Duved Dunayevsky
Violin – Rares Morarescu
Bass – Leigh Barker
Rhythm Guitar / Singer – Andrea Soria

Beginn: 21.30 Uhr – Auftritt bis 22. 15 Uhr

Guitarist, composer and band leader, Duved Dunayevsky captivates audiences with his immersive musical vision.Born in Israel, he picked up the guitar at the age of twelve. After discovering Django’s music he dedicated himself completely to the mastery of his playing style, garnering a reputation across the globe for his ability to channel Django’s sound. In 2015 he received a visa of „Talent and Competence“ from the french government and moved to Paris.There he formed „Duved’s Hot Five“ an ensemble that is true to the sound and feel of the „Quintette du Hot Club de France“ and „Duved’s Pre-Bop Orchestra“ a band of ten musicians playing original compositions influenced by swing and classical music, recording and performing with both. His masterful playing and unique voice have been recognized by fellow musicians and he is regularly invited to perform and give masterclasses all around Europe and the USA

Gitarrist, Komponist und Bandleader Duved Dunayevsky fesselt das Publikum mit seiner immersiven musikalischen Vision.
In Israel geboren, nahm er im Alter von zwölf Jahren die Gitarre auf. Nachdem er Djangos Musik entdeckt hatte, widmete er sich ganz der Beherrschung seiner Spielweise und erlangte weltweit einen Ruf für seine Fähigkeit, Djangos Sound zu kanalisieren.
2015 erhielt er von der französischen Regierung ein Visum für „Talent and Competence“ und zog nach Paris.
Dort gründete er „Duved’s Hot Five“, ein Ensemble, das dem Klang und Gefühl des „Quintette du Hot Club de France“ und „Duved’s Pre-Bop Orchestra“ entspricht, einer Band von zehn Musikern, die von Swing und Klassik beeinflusste Originalkompositionen spielen , Aufnahme und Durchführung mit beiden. Sein meisterhaftes Spiel und seine einzigartige Stimme wurden von Musikerkollegen anerkannt und er wird regelmäßig zu Meisterkursen in ganz Europa und den USA eingeladen

Duved Dunayevsky Quartett (statt Piano ein weiterer Gitarrist)


Les Hommes  du Swing (Hamburg)

Gipsy Jazz von der Elbe

Beginn: 22.30 Uhr – Auftritt bis 23.15 Uhr

Die Brüder Jeffrey, Roberto und Marcel Weiss – Solo und Rhyhtmus Gitarren

Geiger Jordan Rodin

Bassist Axel Burkhardt

Les Hommes du Swing gründeten sich Ende 2015 in Hamburg und verfolgen seitdem in ihrer Musik den legendären Gipsy-Swing Django Reinhardts.

Die Brüder Jeffrey, Roberto und Marcel sind Teil der großen Musikerfamilie Weiss. Sie spielen seit ihrer Kindheit zusammen und manifestieren in der Gruppe die traditionelle Spielweise des Sinti-Jazz oder „Jazz Manouche“. Kennzeichnend hierfür ist die charakteristische Rhythmik, Spielfreude, hohe Virtuosität, Dynamik und Improvisationslust. Die enge Verbindung der drei Brüder ist in ihrem hervorragenden Zusammenspiel hörbar.

Der Geiger Jordan Rodin, zugleich Bratschist der Hamburger Symphoniker, fügt mit seinem klassisch ausgebildetem Spiel der Band eine interessante Farbgebung hinzu, wobei der Einfluss der Legende, Stéphane Grappelli, nicht zu überhören ist.

Bassist des Quintetts ist Axel Burkhardt, eine bekannte Größe der Jazzszene in und um Hamburg, der mit seinem rhythmisch-pulsierenden Spiel die stabile Basis bildet.

Allen gemein ist die Liebe zu Django Reinhardt und Stéphane Grappelli, die 1934 das „Quintette du Hot Club de France“ gründeten und damit dem europäischen Jazz eine eigene Identität verliehen.

Viel Spaß mit Musik gelebter Tradition!

 

https://leshommesduswing.com


 

 23.30 Uhr – Magic Guitar’s Sound’s of Django Reinhardt  – Django Jam (Finale)